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500 Jahre Beretta: Wo der Waffenbau zu einer Zeitreise wird

  • vor 3 Stunden
  • 8 Min. Lesezeit
Dieser Zahlungsbeleg aus dem Jahr 1526 gilt als offizieller Ausgangspunkt der Unternehmensgeschichte und befindet sich bis heute im Staatsarchiv von Venedig.
Dieser Zahlungsbeleg aus dem Jahr 1526 gilt als offizieller Ausgangspunkt der Unternehmensgeschichte und befindet sich bis heute im Staatsarchiv von Venedig.

1526 lieferte Bartolomeo Beretta 185 Arkebusenläufe an das Arsenal von Venedig. 500 Jahre später steht der Name Beretta für weit mehr als Flinten und Pistolen: für einen globalen Konzern, für italienische Handwerkskunst – und für eine Firmenkultur, die selbst unseren Waffenexperten David Mischkulnig beeindruckt hat.


Es gibt Firmenjubiläen. Und es gibt Beretta. Wer 25, 50 oder 100 Jahre Firmenbestehen feiert, darf mit Recht stolz sein. Bei Beretta wirkt selbst ein Jahrhundert plötzlich beinahe bescheiden. 2026 blickt das Unternehmen aus Gardone Val Trompia auf 500 Jahre zurück – auf ein halbes Jahrtausend Waffenbau, Familiengeschichte, Kriege, technische Revolutionen, gesellschaftliche Umbrüche und industrielle Entwicklung.


Unser "Schuss-&-Stille"-Waffenexperte David Mischkulnig von Alpen Adria Jagd in Villach war anlässlich des Jubiläums in Italien. Und obwohl er Beretta schon mehrmals besucht hat, war seine Reaktion diesmal wieder dieselbe: Begeisterung.


„Irre“, sagt er. „Sicher eine der besten Waffenfirmen der Welt. Extrem sauber, extrem genau – und gleichzeitig steckt unglaublich viel Tradition in dem ganzen Unternehmen.“


Das Entscheidende ist für Mischkulnig aber etwas anderes: Beretta wirkt trotz seiner Größe nicht wie ein anonymer Industriekonzern: „Das ist keine herzlose Firma, die einfach Waffen rausklopft, wie so manch anderer europäischer Hersteller. Diese traditionelle Linie spiegelt sich in den Produkten wider. Und sie legen extrem viel Wert darauf, dass am Ende wirklich alles funktioniert.“



Alles begann mit einem Stück Papier


Die Geschichte Berettas lässt sich erstaunlich präzise datieren. Am 3. Oktober 1526 lieferte Mastro Bartolomeo Beretta aus Gardone 185 Läufe für Arkebusen an das Arsenal der Republik Venedig. Dafür erhielt er 296 Dukaten. Der entsprechende Zahlungsbeleg befindet sich bis heute im Staatsarchiv von Venedig und gilt als offizieller Ausgangspunkt der Unternehmensgeschichte.


Dieses unscheinbare Dokument ist heute beinahe so bedeutend wie manche historische Waffe aus dem Hause Beretta. Denn damit lässt sich eine nahezu unglaubliche Kontinuität nachweisen: Seit 1526 wird das Unternehmen von derselben Familie geprägt – inzwischen in der 15. Generation. Beretta bezeichnet sich als ältesten noch aktiven Waffenhersteller der Welt; die Holding spricht darüber hinaus vom ältesten produzierenden Unternehmen der Welt.


Das sollte man sich einmal vor Augen führen. Als Bartolomeo Beretta seine Läufe nach Venedig lieferte, existierten weder moderne Nationalstaaten noch Eisenbahn, Elektrizität oder industrielle Fertigung. Amerika war aus europäischer Sicht erst wenige Jahrzehnte zuvor entdeckt worden. Und in Gardone wurden Läufe geschmiedet.



Die Rechnung in Venedig


Das Staatsarchiv in Venedig.
Das Staatsarchiv in Venedig.

Genau deshalb führte die Jubiläumsreise David nicht nur nach Gardone Val Trompia, sondern auch nach Venedig. Dort konnte die Gruppe jenes historische Dokument sehen, auf dem die Beretta-Geschichte offiziell beginnt.


Für einen Waffenhändler und Büchsenmacher-affinen Praktiker wie Mischkulnig ist das mehr als Folklore. Es verbindet das heutige Produkt unmittelbar mit seiner Herkunft.

Zwischen venezianischen Gassen, historischen Gebäuden und einem Besuch bei traditionellen Maskenmachern wurde deutlich, worum es Beretta beim Jubiläum offenbar geht: nicht einfach um die Zahl 500, sondern um italienisches Handwerk als kulturelle Linie.


Die venezianische Karnevalsmaske entsteht noch heute aus zahlreichen Arbeitsschritten, aus Erfahrung, Auge und Hand. Und genau diese Verbindung begegnet einem später in Gardone wieder. Nur eben in Stahl und Nussbaum.



Gardone Val Trompia: Das Herz schlägt noch immer am selben Ort


Wer heute an Beretta denkt, denkt vielleicht zuerst an eine 92er-Pistole, an eine DT11, eine Silver Pigeon oder mittlerweile an den Geradezugrepetierer BRX1.


Doch um das Unternehmen zu verstehen, muss man nach Gardone Val Trompia fahren.

Dort sitzt Fabbrica d’Armi Pietro Beretta bis heute. David beschreibt das Areal schlicht mit einem Wort: „Riesig.“


Im Werk treffen moderne Fertigungszentren, Qualitätskontrolle und digitale Entwicklung auf klassische Büchsenmacherarbeit. Beretta betreibt seine Forschung und Entwicklung weitgehend intern – von Konstruktion und Simulation über Prototypen bis zur Industrialisierung. Das Unternehmen nennt derzeit mehr als 220 aktive Patente, insgesamt wurden im Laufe der Firmengeschichte rund 1400 Patente eingereicht.


Die Zahlen hinter dem Traditionsnamen zeigen, wie wenig Beretta heute mit einer romantischen Kleinmanufaktur gemein hat: Fabbrica d’Armi Pietro Beretta beschäftigt nach Angaben der Holding rund 937 Mitarbeiter, liefert in etwa 80 Länder und produziert ungefähr 1500 Waffen pro Tag. 82 Mitarbeiter sind direkt in Forschung und Entwicklung tätig.


Und trotzdem begegnet man innerhalb derselben Mauern Menschen, die Gravuren mit Stichel und Hammer ausführen. Genau dieser Widerspruch macht Beretta interessant.



Zwischen CNC-Maschine und Graveurstichel


Beretta Logo - Drei Pfeile, drei Treffer – und ein Anspruch, der Beretta seit Generationen begleitet. Das berühmte Firmenzeichen geht auf das von Gabriele D’Annunzio geprägte Motto „Dare in Brocca“ zurück: ins Schwarze treffen. Seit 1949 ist das von der Welt des Seekrieges inspirierte Symbol offizielles Markenzeichen des Hauses – und längst Sinnbild für jene Präzision, die Beretta mit seinem Namen verbindet.
Beretta Logo - Drei Pfeile, drei Treffer – und ein Anspruch, der Beretta seit Generationen begleitet. Das berühmte Firmenzeichen geht auf das von Gabriele D’Annunzio geprägte Motto „Dare in Brocca“ zurück: ins Schwarze treffen. Seit 1949 ist das von der Welt des Seekrieges inspirierte Symbol offizielles Markenzeichen des Hauses – und längst Sinnbild für jene Präzision, die Beretta mit seinem Namen verbindet.

Für Mischkulnig war deshalb der Besuch im Custom- und Gravurbereich einer der eindrucksvollsten Teile der Reise. Hier verlässt Beretta endgültig jene Welt, in der Waffen lediglich technische Gebrauchsgegenstände sind.


Im Pietro Beretta Custom Atelier

entstehen hochpreisige Einzelstücke und Kleinserien. Schäfte werden angepasst, Holz ausgewählt, Metallteile von Hand fertiggestellt und Gravuren nach Kundenwunsch ausgeführt. Bei besonders aufwendigen Projekten können Graveure nach Unternehmensangaben 1000 Arbeitsstunden und mehr in eine einzige Waffe investieren.


Das Resultat ist manchmal näher an Kunsthandwerk als an industrieller Serienfertigung. Eine SO10 EELL kann beispielsweise mit Jagdszenen, Landschaften, Porträts, Goldeinlagen oder Emaillearbeiten versehen werden. Selbst die Lederkoffer für diese Waffen entstehen im Atelier in Gardone und werden individuell gefertigt.


Damit erklärt sich auch ein Teil von Davids Begeisterung. Bei Beretta existieren zwei Welten nebeneinander. Auf der einen Seite hochautomatisierte Serienfertigung. Auf der anderen ein Graveur, der stundenlang an wenigen Quadratzentimetern Stahl arbeitet.



Beretta ist längst viel größer als Beretta


Ein weiterer Punkt wird bei einem Besuch schnell deutlich: Wer heute von „Beretta“ spricht, muss zwischen Fabbrica d’Armi Pietro Beretta und der Beretta Holding unterscheiden. Denn aus dem norditalienischen Waffenhersteller ist längst eine der bedeutendsten Unternehmensgruppen der internationalen Jagd-, Schießsport-, Optik- und Munitionsindustrie geworden.


Zur Beretta Holding gehören heute mehr als 50 Gesellschaften, mehr als 20 Marken und rund 6000 Mitarbeiter. Für 2025 weist die Gruppe rund 1,68 Milliarden Euro Umsatz und 254 Millionen Euro aus.


Und die Markenliste liest sich für Jäger beinahe wie ein Rundgang durch einen gut sortierten Waffenladen. Neben Beretta gehören unter anderem Benelli, Franchi, Sako, Tikka, Steiner, Burris, Stoeger, Uberti, Chapuis Armes, Holland & Holland und Hausken zum Konzern. Im Bereich Munition zählen durch die Übernahme der ehemaligen RUAG-Ammotec-Sparte außerdem Norma, RWS, Geco, Rottweil und SwissP zur Gruppe.


Damit kann Beretta heute einen erheblichen Teil dessen liefern, was ein Jäger benötigt: Büchse, Flinte, Pistole, Munition, Optik, Schalldämpfer, Bekleidung und Zubehör.

Und zwar teilweise über Marken, die nach außen völlig eigenständig auftreten.



Sako und Tikka: Finnische Präzision unter italienischem Dach


Gerade für Jäger ist der Sako-Tikka-Zweig der Holding besonders interessant. Sako steht weiterhin für finnische Repetierer und Präzisionswaffen; Tikka-Gewehre werden ebenfalls von Sako in Finnland entwickelt und gefertigt. Jede Tikka soll laut Hersteller vor Auslieferung einen Präzisionstest bestehen und unter einer Winkelminute schießen.


Hier zeigt sich die Beretta-Strategie ziemlich deutlich. Marken werden nicht zwangsläufig verschmolzen oder ihrer Identität beraubt. Stattdessen bleiben Herkunft und technischer Charakter erhalten. Die Sako bleibt finnisch. Die Benelli bleibt italienisch. Die Holland & Holland bleibt britisch. Und darüber spannt sich die Holding.



Benelli: Die andere große italienische Säule


Mit Benelli gehört zudem einer der bedeutendsten Hersteller halbautomatischer Flinten zur Gruppe. Produziert wird weiterhin in Urbino. Die Holding beschreibt Benelli ausdrücklich als technologisch ausgerichtete Marke, bei der Entwicklung und Fertigung vollständig an diesem Standort konzentriert sind.


Gerade dieses Nebeneinander zweier großer italienischer Traditionsmarken zeigt, wie breit die Gruppe aufgestellt ist. Beretta steht stark für Bockflinten, Pistolen und zunehmend Büchsen. Benelli ist weltweit eng mit Selbstladeflinten verbunden. Franchi bedient wiederum andere Preissegmente und Anwendungen. So entsteht innerhalb eines Konzerns ein erstaunlich breites Portfolio.



Holland & Holland: Wenn selbst Beretta Luxus einkauft


Am anderen Ende des Spektrums steht Holland & Holland. Die Londoner Manufaktur gehört seit 2021 zur Beretta-Gruppe und zählt zu den prestigeträchtigsten Namen der klassischen britischen Waffenwelt. Rund 50 handgefertigte Waffen entstehen dort nach Angaben der Holding pro Jahr.


Dass ausgerechnet Beretta – selbst Inbegriff historischen Waffenbaus – eine Marke wie Holland & Holland übernimmt, zeigt die Dimension der Gruppe. Hier geht es längst nicht nur um Marktanteile. Es geht auch um Know-how, Tradition und unterschiedliche Schulen des europäischen Waffenbaus.



Steiner, Burris und Hausken


Auch optisch hat sich Beretta breit aufgestellt. Steiner aus Deutschland und Burris aus den USA gehören ebenso zur Gruppe wie der norwegische Schalldämpferhersteller Hausken.


Für den Kunden wird daraus ein Ökosystem. Gewehr aus Finnland. Optik aus Deutschland. Munition aus Schweden oder Deutschland. Schalldämpfer aus Norwegen. Und alles gehört letztlich zur gleichen Unternehmensgruppe.



Der große Coup: Norma, RWS, Geco und Rottweil


Einen entscheidenden Schritt machte Beretta 2022. Damals übernahm die Holding die Munitionssparte RUAG Ammotec. Mit einem Schlag kamen 16 Unternehmen in zwölf Ländern sowie rund 2700 Mitarbeiter hinzu. Vor allem aber wechselten einige der bekanntesten europäischen Munitionsmarken unter das Beretta-Dach: RWS, Norma, Geco und Rottweil.


Damit schloss Beretta eine strategische Lücke. Ein Konzern, der Waffen, Optik und Zubehör produziert, konnte nun auch einen der wichtigsten Verbrauchsartikel selbst anbieten: Munition. Aus einem Waffenhersteller war endgültig eine umfassende Jagd- und Schießsportgruppe geworden.



Und trotzdem bleibt eine Flinte eine Flinte


Die wirtschaftliche Dimension ist beeindruckend. Doch genau davon spricht David Mischkulnig erstaunlich wenig. Ihn faszinieren andere Dinge. Sauberkeit. Passungen. Oberflächen. Holz. Fertigung. Und die Frage, ob ein Produkt am Ende funktioniert.


Während seines Besuchs verbrachte die Gruppe einen ganzen Tag am Schießstand. Unterschiedliche Waffen konnten ausprobiert werden, dazu kamen Produktschulungen, Ersatzteilthemen und technische Einblicke. Auch kommende Neuheiten wurden gezeigt.

Welche? Da muss David lachen. Er unterliegt noch einer Sperrfrist.


Nur so viel verrät er: Im Flintensektor sind neue beziehungsweise überarbeitete Varianten vorgesehen, auch bei Pistolen wurden Weiterentwicklungen gezeigt. Ebenso seien bei Repetierern Überarbeitungen sowohl für jagdliche Anwendungen als auch für das Distanzschießen interessant. Mehr darf derzeit nicht gesagt werden. Und gerade das macht neugierig.



Das Jubiläum wird auch technisch gefeiert


Einige Jubiläumsmodelle hat Beretta inzwischen bereits offiziell vorgestellt. Dazu zählt etwa die BRX1 500 Years Limited Edition. Von dem Geradezugrepetierer werden 1526 Exemplare gefertigt – eine direkte Anspielung auf das Gründungsjahr. Die Jubiläumsversion erhält erstmals serienmäßig Holzschaft und Holzvorderschaft sowie einen aufwendig gestalteten, vernickelten Systemkasten.

Auch die 687 Silver Pigeon 500 Years erscheint als Sondermodell. Je 1526 Jagd- und Sportflinten sind vorgesehen. Wer 2026 in bestimmten Märkten eine neue Beretta-Waffe kauft und registriert, kann zudem eine eigens zum Jubiläum geschaffene Medaille erhalten. Sie entstand gemeinsam mit dem italienischen staatlichen Münz- und Druckinstitut.

Beretta macht aus seinem Geburtstag also kein einzelnes Event. Das Jubiläumsjahr zieht sich durch Produkte, Sammlerstücke, Bekleidung und Veranstaltungen.



Warum überlebt eine Firma 500 Jahre?


Kunden, die sich heuer eine Beretta leisten, erhalten dazu diese Jubiläumsmünze.
Kunden, die sich heuer eine Beretta leisten, erhalten dazu diese Jubiläumsmünze.

Vielleicht ist genau das die spannendste Frage. Beretta hat Königreiche kommen und gehen gesehen. Kriege. Revolutionen. Industrialisierung. Zwei Weltkriege. Digitalisierung. Und inzwischen künstliche Intelligenz und additive Fertigung.


Warum existiert dieses Unternehmen noch? Pietro Gussalli Beretta fasste die Firmenphilosophie einmal sinngemäß so zusammen: Man dürfe zwar alt sein – aber niemals alt bleiben. Innovation sei Voraussetzung dafür, dass Tradition überhaupt überleben könne.


Dieser Satz erklärt Beretta möglicherweise besser als jedes Jubiläumsvideo. Denn Tradition allein reicht nicht. Ein Unternehmen, das 500 Jahre nur seine eigene Vergangenheit bewundert, erlebt das 500. Jubiläum wahrscheinlich nicht.


Beretta dagegen investiert weiter massiv in Entwicklung, Produktionsanlagen und neue Märkte. Allein 2022 lagen die konzernweiten Forschungs- und Entwicklungsausgaben bei rund 25 Millionen Euro; parallel wurden Fertigungskapazitäten ausgebaut und Produktionsprozesse digitalisiert.



Genau deshalb schwärmt David


"Schuss & Stille"-Waffenexperte David ist von Beretta, seiner Unternehmensgeschichte und seinen Produkten schwer beeindruckt.
"Schuss & Stille"-Waffenexperte David ist von Beretta, seiner Unternehmensgeschichte und seinen Produkten schwer beeindruckt.

Und damit sind wir wieder bei David. Bei ihm bleibt nach Italien nicht in erster Linie die Zahl 500 hängen. Sondern das Gefühl, dass dieser Konzern trotz seiner Größe noch versteht, woher er kommt. „Du siehst die traditionelle Linie in jedem Produkt“, sagt er. Das klingt zunächst beinahe pathetisch. Wer aber einmal in einem Gravuratelier gestanden hat, während wenige Meter weiter hochmoderne Fertigungsmaschinen arbeiten, versteht, was er meint.


Beretta hat offenbar gelernt, dass Tradition nicht bedeutet, alte Technik künstlich am Leben zu erhalten. Tradition bedeutet, einen Anspruch weiterzugeben. An die nächste Generation. Und an die nächste Maschine.






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