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Noch ist Österreich frei – doch die Schweinepest rückt näher
Die Afrikanische Schweinepest ist in Österreich noch nicht angekommen – doch sie rückt näher. Der nächste bestätigte Fall bei Wildschweinen lag zuletzt nur rund 100 Kilometer von der Grenze entfernt. Für Jäger steigt damit die Verantwortung: Kadaver melden, Ausrüstung reinigen und bei Jagdreisen besonders vorsichtig sein.


Zwanzig Meter: Wenn aus Anblick plötzlich Ernst wird!
Nur rund 20 Meter trennen zwei Jäger im Gailtal in Österreich von einem großen Braunbären. Das Tier kommt direkt auf sie zu, richtet sich auf – die Büchsen sind bereits bereit. Dann dreht der Bär ab. Wie knapp war die Situation wirklich? Und wann wäre ein Schuss in Österreich tatsächlich als Selbstschutz erlaubt?


Sauen auf der Alm: Wie Wildschweine Österreichs Berge umpflügen
Wildschweine breiten sich zunehmend auch in den alpinen Regionen Österreichs aus. Während Schwarzwild in Deutschland oder Ungarn längst weit verbreitet ist, sorgt es in den Alpen vor allem durch Wühlschäden auf Almen für Probleme. Auf der Suche nach Wurzeln, Knollen, Insektenlarven und anderen Nahrungsquellen pflügen ganze Rotten teils große Weideflächen um.


Der Berg frisst mit: Warum der Fels über das Alter der Gams entscheidet
Wie stark altern Gams wirklich – und welche Rolle spielt der Berg dabei? Eine neue Studie mit mehr als 31.000 erlegten Gams zeigt: Kalk, Gneis, Schiefer und andere Gesteine können über Vegetation und Zahnabrieb beeinflussen, wann Gams körperlich abbauen. Für Jäger ergeben sich daraus spannende neue Erkenntnisse zu Alter, Körpermasse und Abschussplanung.


Heiligenblut: Österreichs Vorbild für modernes Wildtiermanagement
Steinböcke am Großglockner faszinieren Jäger, Bergsteiger und Naturfreunde gleichermaßen. Doch hinter der beeindruckenden Population in den Hohen Tauern steckt ein aufwendiges Wildtiermanagement. Warum Monitoring, Telemetrie, wissenschaftliche Forschung und länderübergreifende Zusammenarbeit entscheidend für den Erhalt des Steinwildes sind, zeigt die Steinwild-Hegegemeinschaft Großglockner-Heiligenblut.


Warum Rehböcke im Juli plötzlich verschwinden
Warum verschwinden Rehböcke im Juli plötzlich aus dem Revier? Viele Jäger beobachten Jahr für Jahr, dass vertraute Böcke scheinbar über Nacht ihre gewohnten Äsungsflächen verlassen. Doch dahinter steckt kein Zufall. Schuss & Stille erklärt, wie Hitze, Hormone, Störungen und die bevorstehende Blattzeit das Verhalten des Rehwildes verändern – und wie Jäger jetzt richtig reagieren.


Wenn im Juni der Wald zur Kinderstube wird
Rehkitze im hohen Gras, Rotwildkälber auf sonnigen Bergwiesen und Fuchswelpen vor dem Bau: Der Juni ist die wohl schönste Zeit für Naturbeobachter. Für viele Jäger beginnt jetzt die stille Seite des Weidwerks. Statt auf die Jagd zu gehen, beobachten sie den Nachwuchs von Reh, Hirsch und Fuchs – und erleben jene magischen Momente, in denen der Wald zur Kinderstube wird.


Warum die Almwirtschaft für Wildtiere und Jäger unverzichtbar ist
Almwirtschaft und Jagd sind in den Alpen untrennbar miteinander verbunden. Offene Almflächen bieten Gams, Reh, Murmeltier und vielen weiteren Wildarten wertvolle Lebensräume. Doch was passiert, wenn Almen nicht mehr bewirtschaftet werden? Warum Almbauern zu den wichtigsten Landschaftspflegern der Bergwelt zählen und weshalb auch Jäger von ihrer Arbeit profitieren.


10 Fehler bei der Schwarzwildjagd – und wie Sie sie vermeiden!
Afrikanische Schweinepest vor Österreichs Grenze, Schwarzwild auf Kärntens Almen und moderne Wärmebildtechnik im Einsatz: Die Jagd auf Schwarzkittel hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Wildschwein-Referent Eric Leitner verrät die zehn häufigsten Fehler bei der Schwarzwildjagd – und erklärt, warum Nachtsichtgeräte heute ein unverzichtbares Werkzeug für waidgerechte Jagd sind.


Konflikt Forststraße: Wenn das Wild keine Ruhe mehr findet
Forststraßen sorgen zunehmend für Konflikte zwischen Jägern, Mountainbikern, Wanderern und Waldbesitzern. Während die Berge immer stärker genutzt werden, schrumpfen die Rückzugsräume für Wildtiere. Warum die Diskussion um Forstwege weit mehr als eine Frage des Wegerechts ist – und weshalb am Ende die Natur den höchsten Preis bezahlt.


Klimawandel und Rehwild: Wenn die Rehböcke kleiner werden!
Frühere Frühlinge, trockene Sommer und immer häufigere Hitzewellen verändern Österreichs Natur. Doch welche Folgen hat der Klimawandel für das Rehwild? Wildbiologen und Jäger beobachten bereits Veränderungen bei Verhalten, Lebensraum und möglicherweise sogar bei der Trophäenentwicklung der Böcke. Schuss & Stille geht der Frage nach, wie sich das Rehwild an eine neue Realität anpasst.


Mehr als Jagd: Wie Kärntner Jäger um die Rückkehr der Störche kämpfen
Kärntner Jäger setzen sich in Althofen aktiv für die Rückkehr der Weißstörche ein. Mit einem professionellen Kunsthorst wollen sie neuen Lebensraum schaffen und langfristig Storchenpaare ansiedeln. Die Geschichte zeigt, wie moderne Jagd heute auch Naturschutz, Hege und Artenvielfalt umfasst – weit über die klassische Jagd hinaus.


Der alte Herr der Alpen: Die wahre Geschichte des legendären Tarviser Bären!
Seit fast 20 Jahren streift ein alter Braunbär durch die Wälder rund um Tarvis, Kärnten und Slowenien. Italienische Forscher überwachen den legendären Grenzgänger seit Jahren. Auch viele Gailtaler Jäger kennen den massigen Bären von Fotofallen. Seine Geschichte zeigt, wie wild und ursprünglich die Alpen bis heute geblieben sind.


Wenn die Morgendämmerung für das Wild zur Todesfalle wird!
Die Zeitumstellung bringt im Frühjahr nicht nur längere Tage – sie verschiebt ein tödliches Zeitfenster auf Österreichs Straßen. Während der Mensch eine Stunde vorstellt, bleibt das Wild im alten Rhythmus. Genau dort, wo Pendler beschleunigen, queren Rehe, Hasen und Dachse. Die Folgen: Tausende tote Tiere, hunderte verletzte Menschen und Jäger in Ausnahmesituationen.


Europas Wölfe im Fadenkreuz: Wo werden die meisten Tiere erlegt?
Es gibt in Europa kaum ein Wildtier, das derart polarisiert wie der Wolf. Für die einen ist er Ikone der Rückkehr der Wildnis, für die anderen ein knallharter Konfliktfaktor im Alm- und Weidebetrieb – und zunehmend auch ein Thema, das mitten ins jagdliche Selbstverständnis zielt: Regulieren wir eine Population – oder verlieren wir die Kontrolle über die Debatte?


Goldschakal: Wie ein Allesfresser Europas Kulturlandschaften erobert
Seit einigen Jahren ist der Goldschakal (Canis aureus) aus Schlagzeilen europäischer Naturschutz- und Jagdmagazine nicht mehr wegzudenken. Was lange als seltene Randerscheinung galt, hat sich zur biologischen Großbewegung des Jahrtausends entwickelt: Der Goldschakal breitet sich kontinuierlich nach Norden, Westen und Süden aus – quer durch dichte Wälder, über weitläufige Ackerfluren und teils hinein in städtische Räume.
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