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Tirols Anton Larcher an der Spitze der Jagd in Österreich
Mit dem Jahreswechsel vollzieht sich ein stiller, aber bedeutender Wechsel an der Spitze von Jagd Österreich. Seit dem 1. Jänner 2026 hat Anton Larcher turnusgemäß den Vorsitz der Landesjägermeisterkonferenz übernommen – und setzt damit ein klares Signal für die kommenden Jahre: Die Zukunft der Jagd liegt im belastbaren Wissen, im offenen Dialog und in der Verantwortung gegenüber Wild, Lebensraum und Gesellschaft.


Abschied im Hochgebirge: Ein Berufsjäger zieht Bilanz
Zum Nachdenken: Seit Jahrzehnten stand er als Berufsjäger im Dienst der Berge, hütete Wild und führte Gäste. Nun, kurz vor der Pension, legt er die Büchse nieder – nicht aus Schwäche, sondern aus Konsequenz. „Viele, die heute zur Jagd kommen, wollen nur weit schießen, wie am Schießstand. Vom Wild wissen sie wenig, von Tradition noch weniger.“ Sein Abschied wirft eine Frage auf: Was bleibt von der Jagd, wenn ihre Seele verloren geht?


Die stille und vielfach verbotene Jagd mit Pfeil und Bogen
Es gibt Jagdformen, die wirken wie aus einer anderen Zeit. Die Bogenjagd gehört zweifellos dazu. Kein Donnern eines Schusses, kein Pulverdampf – nur gespannte Sehne, volle Konzentration und das leise Surren des Pfeils. Wer mit dem Bogen jagt, tritt in eine archaische Verbindung mit der Natur, die uns an die Anfänge der Menschheitsgeschichte erinnert.


Weihnachten: Wenn der Wald plötzlich leise wird!
Ein Weihnachtsansitz über Verantwortung, Stille und richtige Maß. Es ist der 24. Dezember, ich bin im Bergrevier und es hat geschneit. Der Wald liegt unter einer weichen, weißen Decke, als hätte jemand jedes Geräusch zugedeckt. Schritte sind kaum zu hören, selbst das Atmen klingt gedämpft. Weiße Weihnachten, so wie man sie sich wünscht – still, klar und ehrlich.


Wenn ein "altes Eisen" wieder mit auf die Jagd geht
In Gregor Unterbergers Werkstatt bekommen alte Jagdwaffen ihre Seele zurück. Zwischen Ölgeruch und Holzstaub erweckt der „Waffendoc“ Stücke, die Generationen getragen haben – und längst mehr sind als Metall. Wer seine restaurierte Büchse wieder in die Hand nimmt, spürt es sofort: Erinnerung kann man nicht kaufen. Aber man kann sie behutsam zurückholen.


Zwei Herzen, ein Revier: Schwanger auf der Pirsch
Schwanger auf die Jagd? Für Elisabeth war das nie ein Widerspruch – sondern eine der schönsten Phasen ihres Jägerinnenlebens. Die leidenschaftliche Jägerin lebt vor, wie werdende Mütter sicher und entspannt im Revier unterwegs sein können, und gibt jene Tipps weiter, die ihr selbst durch diese besondere Zeit geholfen haben.


Der Wind: Über die unsichtbare Macht, die jede Jagd lenkt
Der Wind ist der älteste Jagdgefährte des Menschen – unsichtbar, unberechenbar, und doch allgegenwärtig. Er trägt Gerüche, verrät Anwesenheiten, verändert Wahrnehmungen. Kein modernes Fernglas, keine Wärmebildkamera und kein Entfernungsmesser kann ersetzen, was er uns lehrt: Geduld, Achtsamkeit und das feine Gespür für das Unsichtbare.


Ein Jagdtag im Jahr 2040 – Stille im digitalen Wald
Die Jagd steht vor einer Zeitenwende. Zwischen Carbonläufen und Künstlicher Intelligenz, zwischen Drohne und Dogge, entsteht ein neues Verständnis des Weidwerks. Technik verändert, was wir sehen – doch nicht, was wir fühlen. Schuss & Stille wagt einen Blick nach vorn: in eine Zukunft, in der Präzision auf Achtsamkeit trifft, und die Jagd leiser, bewusster und tiefgründiger wird als je zuvor.


Warum der Heilige Hubertus bis heute die Jägerherzen bewegt
Es ist jener Moment im Jahr, an dem die Jagd innehält. Wenn Nebel über den Feldern liegt, das Horn erklingt und die Sonne flach durch die kahlen Äste bricht – dann ist Hubertustag. Der 3. November gilt seit Jahrhunderten als Feiertag der Jäger, als Tag der Besinnung, der Erinnerung und der Demut. Er ist mehr als ein kirchlicher Gedenktag – er ist eine Haltung.


Das ehrliche Bild: Erlegerfotos zwischen Tradition und Offenheit
In der Stille nach dem Schuss, wenn der Puls sich legt und der Moment der Ehrfurcht eintritt, greifen viele Jäger zur Kamera. Ein Erlegerfoto entsteht – ein Bild, das den Jäger, das erlegte Wild und den Abschluss eines jagdlichen Erlebnisses festhält. Doch diese Fotos sind nicht nur private Erinnerungen. Sie sind ein Spiegel der Jagdkultur – und ein Thema, das immer wieder leidenschaftlich diskutiert wird.


Ständige Erreichbarkeit: Wenn das Smartphone mit auf die Jagd geht
Die Jagd war seit jeher ein Gegenentwurf zum Alltag. Ein Ort der Stille, ein Moment des Loslassens, eine Schule der Geduld. Wer mit der Büchse hinauszog, trat ein in eine andere Welt, in der Sekunden zu Minuten und Minuten zu Stunden wurden – getragen vom Rhythmus der Natur. Doch dieser Rhythmus ist heute gestört. Denn kaum ein Jäger geht mehr ohne Smartphone ins Revier.


Zeichen aus Zweigen: Warum jagdliche Bräuche unverzichtbar sind
Ein leiser Windhauch geht durch den Wald. Das Wild liegt zur Strecke. Der Moment ist groß, feierlich – und voller Verantwortung. Es ist der Augenblick, in dem die Jagd nicht mit dem Schuss endet, sondern mit einer Geste, die tiefer reicht als jedes Wort: dem Bruch.


Jagdtrophäen: viel mehr als bloßer Wandschmuck
Ein Raum voller Trophäen. Aufgereiht an der Wand, Geweihe, Schaufeln, Stangen und Krickel. Für den einen Außenstehenden mag soetwas befremdlich wirken – für den Jäger aber erzählt jedes Stück eine Geschichte. Trophäen sind weit mehr als Knochen, Horn oder Zahn: Sie sind Erinnerung, Symbol und Spiegel der Jagd.


Augen im Wald: Wildkameras zwischen Segen, Pflichtgefühl und Kontrolle
Ein leises Klicken, kaum hörbar, und doch ein Eingriff in die intime Welt der Wildtiere. Wildkameras sind längst mehr als nur technische Spielereien. Sie sind stille Beobachter, Helfer im Revieralltag – und zugleich ein Spiegel unserer jagdlichen Haltung. Doch jede Medaille hat zwei Seiten und Wildkameras könnten eine falsche Sicherheit vermitteln.


Die Kunst des Wartens - Eine jagdliche Tugend im Wandel
Jagd war immer auch eine Schule der Geduld. Stundenlanges Warten, Lauschen, Beobachten – das gehörte zum jagdlichen Alltag. Heute, in einer Welt, die schneller und technischer geworden ist, droht diese Fähigkeit verloren zu gehen. Was bedeutet es, wenn Jäger die Kunst des Wartens verlernen – und welche Chancen liegen darin, wieder mehr auf die eigenen Sinne zu vertrauen?


Zwischen Herzklopfen und Verantwortung: Warum jagen wir?
Die Jagd ist so alt wie die Menschheit selbst – und dennoch müssen wir uns heute, im 21. Jahrhundert, mehr denn je die Frage stellen: Warum jagen wir eigentlich? In einer Welt, in der Fleisch jederzeit im Supermarktregal liegt, in der Wildbestände durch Wildkameras überwacht werden und in der moderne Technik vieles berechenbarer macht, wirkt die Jagd auf Außenstehende oft wie ein Anachronismus.
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