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Villacher Bezirksjägertag: Zwischen Zahlen, Verantwortung und Realität
Der Kultursaal in Arnoldstein war gut gefüllt. Jäger, Funktionäre, Förster, Bürgermeister und Delegierte kamen zusammen, um Bilanz zu ziehen. Doch der Villacher Bezirksjägertag war weit mehr als ein Pflichttermin im Vereinsjahr. Er war ein Lagebericht über den Zustand der Jagd – und über die Herausforderungen, die auf die Jägerschaft in Kärnten zukommen.


Das neue Waffengesetz – Was auf Österreichs Jäger zukommt
Die Jagd beginnt meist lange vor dem ersten Licht. Wenn der Morgen über den Bergen aufzieht und der Tau noch schwer auf den Wiesen liegt, wird im Revier deutlich, worum es bei diesem Handwerk wirklich geht: Verantwortung für Wild und Lebensraum. Doch während draußen im Wald vieles gleich geblieben ist, hat sich eines in den vergangenen Jahren dramatisch verändert – die rechtlichen Rahmenbedingungen für Waffenbesitz in Österreich.


Warum Österreichs Jäger für ihr Handwerk kämpfen müssen!
Wenn heute über Jagd gesprochen wird, fällt das Wort immer öfter in einem politischen Kontext. Entscheidungen über Wildtiermanagement, Munition oder Großraubwild werden längst nicht mehr nur im Revier getroffen, sondern in Ministerien und EU-Gremien. Für Österreichs rund 135.000 Jäger bedeutet das: Ihr Handwerk steht stärker denn je im Spannungsfeld zwischen Tradition, Wissenschaft und Gesellschaft.


Wenn die Jagdsaison endet, beginnt seine Hochsaison!
Wenn in den Revieren Ruhe einkehrt und die Jagdsaison zu Ende geht, beginnt für andere erst die intensivste Zeit des Jahres. Für Eric Leitner, Präparatormeister aus Paternion, startet dann die heiße Phase. Denn jetzt kommen sie in seine Werkstatt auf der Kreuzen in Kärnten: die Erinnerungen. Trophäen, Jagderlebnisse, besondere Momente – Augenblicke, die bleiben sollen.


Geweihe auf dem Prüfstand: Die Wahrheit der Jagd
Wenn ein Jagdjahr endet und ein neues in der Schonzeit leise heranwächst, beginnt für viele Jäger eine Phase der Rückschau und Einordnung. Revierinhaber, Aufsichtsjäger, Jäger und auch Jagdgäste treffen sich in Gemeindesälen, Wirtshäusern und Schießstätten zu Hegeschauen und Hegeringversammlungen. Es sind Abende ohne Pulverdampf, aber mit Gewicht - fachlich, menschlich und jagdlich.


Tirols Anton Larcher an der Spitze der Jagd in Österreich
Mit dem Jahreswechsel vollzieht sich ein stiller, aber bedeutender Wechsel an der Spitze von Jagd Österreich. Seit dem 1. Jänner 2026 hat Anton Larcher turnusgemäß den Vorsitz der Landesjägermeisterkonferenz übernommen – und setzt damit ein klares Signal für die kommenden Jahre: Die Zukunft der Jagd liegt im belastbaren Wissen, im offenen Dialog und in der Verantwortung gegenüber Wild, Lebensraum und Gesellschaft.


Abschied im Hochgebirge: Ein Berufsjäger zieht Bilanz
Zum Nachdenken: Seit Jahrzehnten stand er als Berufsjäger im Dienst der Berge, hütete Wild und führte Gäste. Nun, kurz vor der Pension, legt er die Büchse nieder – nicht aus Schwäche, sondern aus Konsequenz. „Viele, die heute zur Jagd kommen, wollen nur weit schießen, wie am Schießstand. Vom Wild wissen sie wenig, von Tradition noch weniger.“ Sein Abschied wirft eine Frage auf: Was bleibt von der Jagd, wenn ihre Seele verloren geht?


Die stille und vielfach verbotene Jagd mit Pfeil und Bogen
Es gibt Jagdformen, die wirken wie aus einer anderen Zeit. Die Bogenjagd gehört zweifellos dazu. Kein Donnern eines Schusses, kein Pulverdampf – nur gespannte Sehne, volle Konzentration und das leise Surren des Pfeils. Wer mit dem Bogen jagt, tritt in eine archaische Verbindung mit der Natur, die uns an die Anfänge der Menschheitsgeschichte erinnert.


Weihnachten: Wenn der Wald plötzlich leise wird!
Ein Weihnachtsansitz über Verantwortung, Stille und richtige Maß. Es ist der 24. Dezember, ich bin im Bergrevier und es hat geschneit. Der Wald liegt unter einer weichen, weißen Decke, als hätte jemand jedes Geräusch zugedeckt. Schritte sind kaum zu hören, selbst das Atmen klingt gedämpft. Weiße Weihnachten, so wie man sie sich wünscht – still, klar und ehrlich.


Wenn ein "altes Eisen" wieder mit auf die Jagd geht
In Gregor Unterbergers Werkstatt bekommen alte Jagdwaffen ihre Seele zurück. Zwischen Ölgeruch und Holzstaub erweckt der „Waffendoc“ Stücke, die Generationen getragen haben – und längst mehr sind als Metall. Wer seine restaurierte Büchse wieder in die Hand nimmt, spürt es sofort: Erinnerung kann man nicht kaufen. Aber man kann sie behutsam zurückholen.


Zwei Herzen, ein Revier: Schwanger auf der Pirsch
Schwanger auf die Jagd? Für Elisabeth war das nie ein Widerspruch – sondern eine der schönsten Phasen ihres Jägerinnenlebens. Die leidenschaftliche Jägerin lebt vor, wie werdende Mütter sicher und entspannt im Revier unterwegs sein können, und gibt jene Tipps weiter, die ihr selbst durch diese besondere Zeit geholfen haben.


Der Wind: Über die unsichtbare Macht, die jede Jagd lenkt
Der Wind ist der älteste Jagdgefährte des Menschen – unsichtbar, unberechenbar, und doch allgegenwärtig. Er trägt Gerüche, verrät Anwesenheiten, verändert Wahrnehmungen. Kein modernes Fernglas, keine Wärmebildkamera und kein Entfernungsmesser kann ersetzen, was er uns lehrt: Geduld, Achtsamkeit und das feine Gespür für das Unsichtbare.


Ein Jagdtag im Jahr 2040 – Stille im digitalen Wald
Die Jagd steht vor einer Zeitenwende. Zwischen Carbonläufen und Künstlicher Intelligenz, zwischen Drohne und Dogge, entsteht ein neues Verständnis des Weidwerks. Technik verändert, was wir sehen – doch nicht, was wir fühlen. Schuss & Stille wagt einen Blick nach vorn: in eine Zukunft, in der Präzision auf Achtsamkeit trifft, und die Jagd leiser, bewusster und tiefgründiger wird als je zuvor.


Warum der Heilige Hubertus bis heute die Jägerherzen bewegt
Es ist jener Moment im Jahr, an dem die Jagd innehält. Wenn Nebel über den Feldern liegt, das Horn erklingt und die Sonne flach durch die kahlen Äste bricht – dann ist Hubertustag. Der 3. November gilt seit Jahrhunderten als Feiertag der Jäger, als Tag der Besinnung, der Erinnerung und der Demut. Er ist mehr als ein kirchlicher Gedenktag – er ist eine Haltung.


Das ehrliche Bild: Erlegerfotos zwischen Tradition und Offenheit
In der Stille nach dem Schuss, wenn der Puls sich legt und der Moment der Ehrfurcht eintritt, greifen viele Jäger zur Kamera. Ein Erlegerfoto entsteht – ein Bild, das den Jäger, das erlegte Wild und den Abschluss eines jagdlichen Erlebnisses festhält. Doch diese Fotos sind nicht nur private Erinnerungen. Sie sind ein Spiegel der Jagdkultur – und ein Thema, das immer wieder leidenschaftlich diskutiert wird.


Ständige Erreichbarkeit: Wenn das Smartphone mit auf die Jagd geht
Die Jagd war seit jeher ein Gegenentwurf zum Alltag. Ein Ort der Stille, ein Moment des Loslassens, eine Schule der Geduld. Wer mit der Büchse hinauszog, trat ein in eine andere Welt, in der Sekunden zu Minuten und Minuten zu Stunden wurden – getragen vom Rhythmus der Natur. Doch dieser Rhythmus ist heute gestört. Denn kaum ein Jäger geht mehr ohne Smartphone ins Revier.
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