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SHOT Show 2026: Die Neuheiten, die uns Jäger wirklich betreffen

Die SHOT Show ist die größte Jagd- und Waffenmesse der Welt und findet alljährlich in Las Vegas statt.
Die SHOT Show ist die größte Jagd- und Waffenmesse der Welt und findet alljährlich in Las Vegas statt.


Die SHOT Show, die Ende Jänner 2026 in Las Vegas (US) stattgefunden hat, gilt als größter Taktgeber der Jagd- und Waffenbranche. Dort wird gezeigt, was die Hersteller für die nächste Saison als „neu“ verkaufen wollen – und manchmal auch, was tatsächlich ein Fortschritt ist. Für europäische Jäger ist die Messe dabei immer zweigeteilt: Ein Teil der Produkte ist klar US-getrieben (Kalibertrends, Jagdarten, Regularien). Ein anderer Teil ist weltweit relevant – weil er Grundprobleme löst: Gewicht, Ergonomie, robuste Technik, saubere Bedienlogik.



Der rote Faden 2026: Jagd-Praxis schlägt Messeshow


  1. Ergonomie wird zum Schlüsselthema. Werkzeuglose Verstellung von Schaftmaßen, bessere Anschlaggeometrie, Anpassung an moderne Optikmontagen.

  2. Gewicht und Führigkeit – insbesondere bei Berg- und Pirschgewehren: Carbon-Schäfte, Carbon-Läufe, konsequente Leichtbaupakete.


  3. Optik bleibt Optik, wird aber funktioneller. Nicht der Bildschirm ersetzt das Glas – sondern Mechanik, Absehen, Bedienlogik und (in Einzelfällen) unterstützende Ballistikfunktionen werden weiterentwickelt.



Jagdwaffen: Neuheiten, die auch für Europa interessant werden können


Bergara ist für Europa besonders spannend, denn die Waffen des spanischen Herstellers begeistern immer mehr europäische Jäger - auch in Österreich und Deutschland.

Neu vorgestellt wurde die Bergara Premier CIMA Pro - ein komplettes Carbongewehr - gefertigt mittels sepeziellen Autoklav-Prozess (druck- und temperaturgehärtet), mit dem Ziel, Steifigkeit und Präzision bei niedrigem Gewicht zu vereinen. Ebenfalls neu ist ein überarbeiteter TriggerTech-Abzug als Premium-Bauteil und eine neu konstruierte, beidseitig wirksame Mündungsbremse (bidirectional).

Die CIMA Pro trifft damit eindeutig einen europäischen Nerv: Wer in den Alpen, im Mittelgebirge oder auf weiten Pirschgängen unterwegs ist, spürt jedes eingesparte Gramm. Gleichzeitig wollen viele Jäger keine „fragilen Leichtgewichte“, sondern ein robustes Gewehr, das auch Schlechtwetter, Rucksackriemen, steile Querungen und harte Jagdpraxis verzeiht.


Als zweite Bergara-Neuheit wird 2026 die Platinum-Stalker-Linie sichtbar. Bergara selbst spielt sie in der Kommunikation als Verbindung aus klassischem Jagdgefühl und moderner Fertigungsqualität. Erste Detailbeschreibungen betonen dabei genau jene Punkte, die in Europa traditionell ziehen: Laminat-Schaft (Holzoptik, aber formstabil), flutierter Edelstahl-Lauf und internes Magazin – also eine bewusst klassische Funktionalität ohne „taktische“ Anmutung.


Der Platinum Stalker ist genau die Sorte Jagdgewehr, die bei uns oft besser funktioniert als in den USA: „klassisch, aber nicht altmodisch“. Wer eine Jagdbüchse sucht, die optisch nicht nach Sportgerät schreit, aber technisch am Puls ist, findet hier ein plausibles Konzept – sofern die Modellvarianten (Kaliber, Lauflängen, Gewinde) in Europa entsprechend angeboten werden.



Der US-Hersteller Savage ist 2026 nicht der Hersteller der lautesten Schlagzeilen, aber einer der jagdlich wichtigsten. Der Grund: Savage modernisiert sein Arbeitstier Model 110 mit einem klaren Ziel – Passform ohne Werkzeug.


Savage beschreibt das Update als „Next Generation“ und stellt das neue AccuFit V2 System mit Quick Set Dial (QSD) in den Mittelpunkt: Schaftlänge und Schafthöhe lassen sich werkzeuglos anpassen; einzelne Varianten bieten zusätzlich wechselbare Griffmodule (klein/mittel/groß).


American Hunter führt das 110-Update als „Hot from SHOT“ und nennt eine UVP-Spanne von 799 bis 1.949 US-Dollar (modellabhängig) – also ein breites Feld vom „Jagd-Alltagstier“ bis zur besser ausgestatteten Variante.


Warum das jagdlich zählt und bei uns in Europa noch unterschätzt wird: Viele Jäger investieren tausende Euro in Optik, Schalldämpfer, Montage – und schießen dann mit einem Schaft, der nur „ungefähr“ passt. In der Praxis ist ein sauber passender Anschlag oft der größte Präzisionsgewinn, den man ohne Laborierungswechsel bekommen kann. Savage macht daraus 2026 einen Serienstandard: keine Distanzscheiben, kein Herumschrauben, kein Werkzeug im Revier. Für uns Jäger in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das besonders interessant, weil wir stark saisonal jagen: Winterbekleidung, Rucksack, dicke Jacke, dünne Pirsch – all das verändert Anschlag und Augenlinie.



US-Hersteller Browning ist in Europa fest verankert. 2026 zeigt Browning eine breite Palette der BAR MK 4 – inklusive Linksausführungen und mehrerer Jagdvarianten (Schaftmaterial, Finish, Magazinlösungen). American Hunter führt die BAR MK4 Composite Left-Hand als konkrete Neuheit, nennt eine UVP von 1.709,99 US-Dollar und betont, dass die Rückkehr der BAR von vielen Jägern begrüßt wurde.



Zusätzlich erweitert Browning bestehende X-Bolt 2 Modelle um neue Kaliberoptionen (u. a. .22 Creedmoor und .25 Creedmoor).


Ob und in welcher Breite Halbautomaten bei uns jagdlich genutzt werden, hängt stark von nationalem Recht und jagdlicher Kultur ab. Technisch ist die BAR-Rückkehr aber ein klares Signal: Browning glaubt an das Segment „schneller Folgeschuss, hohe Zuverlässigkeit“. Dass Linksschützen so offensiv bedient werden, ist dabei mehr als ein Detail – es ist echte Produktpflege für eine Zielgruppe, die sonst oft nur „mitgemeint“ ist.


US-Hersteller Seekins Precision ist in Europa eher Nische. Trotzdem lohnt der Blick, weil Seekins 2026 ein Konzept zeigt, das in vielen Branchenbereichen nachwirken wird: Kaliberwechsel als System, nicht als Bastellösung.

Seekins Precision SIC
Seekins Precision SIC

Outdoor Life beschreibt die Seekins SIC als vollständig modular mit Kaliber-Wechselkits und nennt konkrete Eckdaten: u. a. Carbon-Lauf, werkzeugloser 3-Warzen-Verschluss, Gewicht im Bereich von 15 lb 5 oz, sowie einen sehr hohen Preis (als klarer Hinweis: das ist kein Massenprodukt). GunsAmerica betont dazu die Systemlogik, dass jeder Kalibersatz eigene, passende Komponenten (Lauf, Verschlusskopf, Magazinschnittstelle) erhält, um Zuführung und Funktion zuverlässig zu halten.

Seekins Precision HAVAK PH3
Seekins Precision HAVAK PH3

Für die meisten europäischen Jäger wird das SIC nicht die Kaufentscheidung sein. Aber das Prinzip – „Systeme werden modularer, Konfigurationen werden ab Werk gedacht“ – sickert nach unten. Und genau diese Denkweise sehen wir 2026 bei vielen Herstellern: Fertige Jagdpakete, weniger Nachrüsten, mehr Werk-Logik.


American Hunter hebt Seekins’ Element Hunter hervor, unter anderem mit Carbon-Lauf, Gewinde, Lauflängen 16–22 Zoll und explizitem Verweis auf jagdliche Nutzbarkeit mit Schalldämpfer. Außerdem: Praxistest-Eindruck und Sub-MOA-Anspruch


Weitere auffällige Gewehrthemen 2026


Franklin Armory „Prevail“: Systemgedanke statt Kosmetik

Outdoor Life beschreibt den Prevail als neue Repetierbüchse mit Systemidee zwischen kontrollierter Zuführung und klassischer Zuführung – also ein Konzept, das auf Zuverlässigkeit im Ablauf zielt. 


Henry „SPD Predator“: Präzisionsansage im Unterhebel-Segment

Ebenfalls bei Outdoor Life: Henry positioniert ein Predator-orientiertes Modell und betont Präzision (inkl. Garantieaussage im Bericht). 



Flinten: 2026 ist das Jahr

der „Allround-Wasserwild- und Niederwild-Flinte“


Im Flintenbereich geht es 2026 weniger um eine Revolution als um gezielte Modellpflege – allerdings dort, wo sie jagdlich zählt: Führigkeit, Kaliberwahl, Tarnmuster/Funktionsoberflächen, Bedienbarkeit mit Handschuhen.


Browning Citori 825: Modellfamilie wächst

Browning Citori 825
Browning Citori 825

Browning listet 2026 eine breite Citori 825 Modellpalette – darunter Sporting, Field, Small Gauge (kleine Kaliber), Varianten mit verstellbarer Schafthöhe sowie Left-Hand Versionen. Outdoor Life ordnet diese Erweiterungen als klare Weiterentwicklung einer Plattform ein, die im Vorjahr bereits stark abgeschnitten hat, und hebt u. a. Sondervarianten (z. B. „Gran Field“) hervor

.


Gerade für unsere Niederwild- und Kombinationsjäger ist das relevant: Eine bewährte Bockflintenplattform, die in mehr Konfigurationen verfügbar wird (kleine Kaliber, Schaftanpassungen), ist oft praxisnäher als jede „komplett neue“ Flinte.



Beretta A300 Ultima: neue Tarnvarianten

Beretta A300 Ultima
Beretta A300 Ultima

Beretta bringt das A300 Ultima 2026 in zwei klassischen Mossy-Oak-Tarnmustern: Original Bottomland und Original Shadow Grass – jeweils in 12 und 20. American Hunter nennt dafür eine UVP von 1.079 US-Dollar. Beretta selbst führt die Modelle als „starting from $1,079“ und positioniert sie als Neuheit für die kommende Wasserwildsaison. Auch die offizielle SHOT-Show-Shotguns-Übersicht greift das Thema A300 Ultima auf und zeigt, wie stark die Messe 2026 Wasserwild-Flinten als Segment spielt.


Tarnmuster sind bei uns weniger „Kaufgrund“ als in den USA. Aber: Wenn ein Hersteller ein Modell in mehreren Konfigurationen nachlegt, ist das oft ein Hinweis auf technische Reife und Marktdruck. Berettas A300-Serie ist in Europa ohnehin präsent – damit ist die Chance hoch, dass Varianten (nicht zwingend alle Tarnmuster) auch in EU-Kanälen auftauchen.




Optik: Zwei sehr konkrete 2026-Neuheiten mit EU-Potenzial


Optik ist die Kategorie, die erfahrungsgemäß am schnellsten von der SHOT Show nach Europa durchgereicht wird – weil globale Vertriebsstrukturen existieren und das Produkt weniger „rechtliche Spezialität“ ist als manche Waffen- oder Digitalthemen.



Burris Veracity : komplette Neukonstruktion – nicht nur Modellpflege

Burris beschreibt die Veracity-Generation 2026 ausdrücklich als „complete redesign“ – mit verbesserter optischer Leistung, ergonomisch verfeinert und mit neuen Funktionen für den Jagdeinsatz. Parallel dazu positioniert Burris das Veracity PH als „Dial-to-distance“ Konzept: Der Schütze dreht auf die Entfernung, und das System unterstützt ballistisch (über App-Anbindung).


Hier wird es interessant: In Europa sind viele Jäger skeptisch gegenüber „zu viel Elektronik am Gewehr“. Gleichzeitig steigt der Anspruch, auf größere Distanzen reproduzierbar sauber zu treffen – gerade in offenen Revieren oder im Gebirge. Burris versucht 2026, genau diese Lücke zu füllen: klassisches Zielfernrohrgefühl, aber ballistisch unterstützte Bedienlogik, wenn man sie nutzen will.


Trijicon Accupoint 1-8x24
Trijicon Accupoint 1-8x24

Trijicon AccuPoint 1–8×24: „batteriefrei“ und schnell

Trijicon stellt 2026 das AccuPoint 1–8×24 vor. Der Hersteller betont die neue „Hunter Holds MOA“ Absehenlogik (Haltepunkte) und den Nutzen von 1× (schnell, nah) bis 8× (weiter, präziser). American Hunter beschreibt dieselbe Neuheit als robuste Weiterentwicklung der AccuPoint-Linie und ordnet sie als praxistauglich ein – nicht als Messeshow.


Ein 1–8× ist im europäischen Kontext hochinteressant, weil es Drückjagd- und Allround-Anwendung abdecken kann: 1× für schnelle Zielaufnahme, 6–8× für den präziseren Schuss auf mittlere Entfernung. Das Entscheidende: Trijicon spielt hier stark den Ansatz „ohne klassische Batterie-Abhängigkeit“. Für viele Jäger ist genau das ein psychologischer Pluspunkt – weniger Technikstress, mehr „immer verfügbar“.



Digitale Optiken und Wärmebildtechnik

Für den Bereich Wärmebild- und Multispektraltechnik sorgten auf der SHOT Show 2026 vor mehrere Aufmerksamkeit: Pulsar, Guide Outdoor und Hikmicro. Pulsar präsentierte mit der neuen Trail-3-LRF-Serie eine weiterentwickelte Generation von Wärmebild-Zielfernrohren mit integriertem Laser-Entfernungsmesser und optionaler ballistischer Unterstützung – kompakter, ergonomischer und klar auf den jagdlichen Einsatz bei Nacht und in der Dämmerung ausgelegt.


Ergänzt wurde das Portfolio durch neue multispektrale Beobachtungsgeräte, die Wärmebild und digitalen Tagkanal kombinieren und damit Erkennung und Ansprache verbessern sollen.


Guide Outdoor nutzte die Messe, um mit ApexVision eine neue Technologieplattform vorzustellen, die leistungsstarke Detektoren, eine neue Bildverarbeitung und KI-gestützte Algorithmen verbindet; als Vorzeigeprodukt wurde unter anderem ein hochauflösendes Multispektral-Zielfernrohr mit großem Sensor und integriertem Laser-Entfernungsmesser gezeigt.


Hikmicro wiederum trat weniger mit einer einzelnen Messepremiere auf, positionierte aber rund um die SHOT Show sein 2026-Portfolio mit weiterentwickelten multispektralen Ferngläsern, Wärmebild-Zielfernrohren und Clip-On-Systemen, die bereits im Handel verfügbar sind oder kurz vor der Markteinführung stehen.


Insgesamt zeigt sich: Die Hersteller treiben die Kombination aus höherer Auflösung, besserer Bildverarbeitung und integrierter Entfernungsmessung konsequent voran – Technologien, die jagdlich vor allem dort relevant sind, wo Nacht- und Dämmerungsjagd rechtlich zulässig ist und eine sichere Ansprache oberste Priorität hat.



Zubehör: Die unterschätzten Neuheiten, die draußen wirklich helfen


Nicht jede SHOT-Neuheit ist ein Gewehr oder Glas. Manche Produkte wirken unspektakulär, lösen aber reale Engpässe – und werden dann plötzlich zum Standard.



Millennium DeadLock Carbon Shooting Stick Tripod

Millennium bringt 2026 ein DeadLock Carbon Shooting Stick Tripod – ein Dreibein-Schießstock aus Carbon, der ausdrücklich auch als Plattform für Jäger, Schützen und Outdoor-Fotografen gedacht ist. Branchenmeldungen betonen dabei den „Vise Head“ (Kopf) mit 3-Achsen-Nivellierung und wechselbaren Aufnahmen (z. B. Arca, Picatinny, Sattel/Vise).


Schießstöcke sind in Europa längst keine Exoten mehr. Der Trend 2026 geht klar zu „mehr Plattform“: stabiler Kopf, bessere Nivellierung, mehr Kompatibilität zu Optik und Zubehör. Gerade im Gebirge oder in offenen Feldern kann ein wirklich stabiles Dreibein den Unterschied machen – nicht nur beim Schuss, sondern auch beim langen Beobachten.



Munition: 7mm Backcountry bekommt 2026 breite Fabrikladungen


Für Europa sind neue US-Kaliber nicht automatisch relevant – aber Trends in Hülsentechnologie und in der Optimierung für kurze Läufe sind es sehr wohl.


Die offizielle SHOT-Show-Neuheitenliste zur Munition beschreibt, dass Remington 2026 drei neue 7mm-Backcountry-Laborierungen bringt, inklusive 175-gr Core-Lokt

Der Outdoor Wire nennt die drei Varianten konkret: Core-Lokt 175 gr, Core-Lokt Tipped 175 gr, Premier Long Range Speer Impact 175 gr, und verknüpft das mit der Idee, aus kürzeren Läufen hohe Geschwindigkeit zu erreichen – ein Setup, das in den USA besonders mit Schalldämpferjagd verknüpft wird. 


Remington selbst listet 7mm-Backcountry-Produkte mit Geschossgewicht, Mündungsgeschwindigkeit und BC-Angaben. 


Ob genau dieses Kaliber bei uns breit ankommt, ist offen. Aber die Richtung ist eindeutig: Hersteller optimieren Patronen/Loads für kürzere Läufe und moderne Jagdkonfigurationen. Diese Logik wird man – teils als Kaliber, teils als Laborierungsphilosophie – mittelfristig auch im europäischen Munitionsangebot wiederfinden.



2026 ist ein Jahr der Substanz – und der jagdlichen Ehrlichkeit


Die SHOT Show 2026 lieferte kein Feuerwerk an technischen Spielereien, sondern echte Verbesserungen für den jagdlichen Alltag: ergonomische Repetierer, klassische Optiken, praxistaugliche Flinten und durchdachte Munition. Die vorgestellten Produkte sind keine „Gadget-Neuheiten“, sondern Werkzeuge für den Revieralltag – sei es bei Bergjagd, Pirsch, Ansitz oder Wasserwild.



„Internationale Bühne: Österreichische und deutsche Hersteller auf der SHOT Show


Auf der SHOT Show 2026 war auch ein starker deutsch-sprachiger Branchenauftritt sichtbar, vor allem im Rahmen des IWA Pavilion, einer Gemeinschaftspräsentation etablierter europäischer Marken mit internationaler Sichtbarkeit.


Dort stellten gleich 12 deutsche Unternehmen aus, darunter namhafte Anbieter aus den Bereichen Waffen, Optik und Zubehör wie Steyr Arms (mit Produktneuheiten am Industry Day und auf der Messe), Schmidt & Bender (bekannt für hochwertige Zielfernrohre), Anschütz (Präzisionswaffen und Schießtechnik), Double Alpha, Spohr mit STP – Sport Target Pistol, Hoernecke, Armed Guns, Zollern, Gebr. Röders mit Ramfelt Precision Guncare, Gebr. Schröder mit Original Löwe und Ballistol sowie Hans Wrage – alles Marken, die im europäischen Jagd- und Sportwaffenbereich hohes Ansehen haben und ihre Präsenz in den USA nutzten, um internationale Kontakte zu pflegen und Produkte vorzustellen.


Neben diesen deutschen Ausstellern waren auch Unternehmen aus anderen Ländern vertreten, so z. B. aus Österreich und weiteren europäischen Staaten im Pavilion-Kontext, was die internationale Verknüpfung zwischen SHOT Show und der europäischen IWA OutdoorClassics unterstreicht.



Fakten zur SHOT Show


Die SHOT Show (Shooting, Hunting and Outdoor Trade Show) ist die weltweit größte Fachmesse für Schießsport, Jagd und Outdoor-Ausrüstung und gilt als zentraler Treffpunkt der internationalen Branche. Veranstaltet von der NSSF (National Shooting Sports Foundation), bringt sie einmal jährlich Hersteller, Händler, Medien und Branchenexperten zusammen. Die 48. SHOT Show fand von 20. bis 23. Jänner 2026 in Las Vegas statt und erstreckt sich über das Venetian Expo sowie das Caesars Forum. Mit über 2.800 Ausstellern, fast 80.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, fast 22,5 Kilometern Messegängen und zuletzt über 54.000 Fachbesuchern ist sie eine Messe der Superlative. Ergänzt wird sie durch die sogenannte SHOT Week mit Veranstaltungen wie dem Industry Day at the Range, dem Suppliers Showcase und Weiterbildungsformaten.


Die SHOT Show ist eine reine Fachmesse, nicht öffentlich zugänglich, und setzt Jahr für Jahr die Trends für Jagdwaffen, Optik, Munition und Ausrüstung, die weltweit – und mit zeitlicher Verzögerung auch in Europa – im Revier ankommen.



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