Sako S20: Für die moderne Jagd ohne Kompromisse!
- vor 1 Tag
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 15 Stunden

Die Sako S20 ist eine Repetierbüchse, die nicht retro sein will, sondern funktional, robust und kompromisslos modern. Genau deshalb findet sie bei Bergjägern, Pirschgängern und anspruchsvollen Allroundern immer mehr Freunde. Einer, der die Sako S20 bereits jagdlich geführt hat, ist der steirische Berufsjäger Gottfried Wurm, der in seiner Bixnarei in Schladming täglich Jäger berät, die keine Vitrinenwaffe suchen.
„Die S20 liegt einfach richtig in der Hand“, sagt Wurm. Herzstück ist der moderne Kunststoff-Lochschaft mit griffigen Inlays und steilem Pistolengriff. Gerade beim Schießen über den Stock oder bei freihändigen Schüssen macht sich das bezahlt: Kontrolle, Ruhe, Wiederholgenauigkeit. Der verstellbare Schaftrücken erlaubt eine saubere Anpassung an Optik und Anschlag – ein echter Komfortgewinn im Revier.
Der eingebaute Abzug (in der Praxis oft als Single-Stage konfiguriert) bricht trocken und definiert - zusätzlich können noch feinere Atzl-Abzüge unkompliziert verbaut werden. Der kannelierte Lauf mit Mündungsgewinde (5/8–24) bringt Gewichtsvorteile und erlaubt den Einsatz eines Schalldämpfers. Die fix verbaute Picatinny-Schiene macht die Montage moderner Gläser einfach und stabil.
Kompakt, führig, bergtauglich

In der hier vorgestellten Konfiguration kommt die Sako S20 im Kaliber .308 Winchester mit 50-cm-Lauf. Das Ergebnis: eine kurze, ausgewogene Büchse, die mit Dämpfer erstaunlich kompakt bleibt. „Genau das brauchst du beim Pirschen im steilen Gelände“, so Wurm. Robustheit ist dabei kein Schlagwort: Kunststoffschaft statt Holz heißt weniger Empfindlichkeit gegen Nässe oder Temperaturwechsel. Und der im manchmal rauen Jagdalltag unvermeidlichen Kontakt mit Fels, Rucksack oder Baum macht der S20 nichts.
Auch für kleinere Hände – und damit für viele Jägerinnen – ist die S20 gut geeignet. Griffumfang und -winkel sind schlank gehalten, ohne an Kontrolle zu verlieren.
Optik-Trend: schlanker statt größer
Montiert hat Gottfried auf seiner Sako S20 ein kompaktes Leica-Jagdglas mit Ballistikturm (Amplus 6 3-18x44i). Ein weiterer Beweis, dass der Trend klar zu kürzeren, leichteren Zielfernrohren mit kleinerem Objektivdurchmesser geht. Warum? Gewicht sparen, Balance halten – und die Kompatibilität mit Vorsatztechnik dort, wo sie rechtlich zulässig ist. „Große 56er Zielfernrohre braucht heute kaum noch jemand“, sagt Wurm.
Für wen ist die Sako S20 gemacht?
Für Bergjäger, die viel pirschen. Für Revierjäger, die eine führige Allroundwaffe suchen. Für alle, die Funktion über Folklore stellen. Kaliberseitig deckt die Sako S20 mit .308 Win, 6.5 Creedmoor und weiteren gängigen Optionen ein breites Einsatzspektrum ab. Preislich liegt sie – je nach Ausstattung – um 2.500 Euro und bleibt damit bewusst in einer soliden, erreichbaren Klasse.

Die Bixnarei – ehrliche Beratung
In der Bixnarei im steirischen Schladming geht es nicht um Trends, sondern um Passform, Einsatz und Sinn. Der leidenschaftliche Jäger Gottfried Wurm nimmt sich viel Zeit für seine jagenden Kunden, hört zu und stellt zusammen, was wirklich passt – von der Büchse über Optik bis zur Montage. Lieferzeiten? In der Regel kurz, gängige Kaliber schnell verfügbar, Sonderwünsche realistisch eingeschätzt.
Die Sako S20 ist keine Waffe für Nostalgiker. Sie ist ein modernes Jagdwerkzeug aus Finnland – ergonomisch, robust, führig. Wer in den Bergen unterwegs ist und eine zuverlässige Partnerin sucht, die auch dann funktioniert, wenn’s rau wird, sollte sie in die Hand nehmen. Und genau dort entscheidet sich alles.



Kommentare